Was ist ein CMS?

CMS steht für Content-Management-System – zu Deutsch Inhaltsverwaltungssytem. Der große Vorteil eines CMS Systems besteht darin, dass ein Anwender mit den entsprechenden Zugriffsrechten in vielen Fällen ohne oder mit wenig Programmier- oder HTML-Kenntnissen die Bedienung komplett selbständig übernehmen kann, da die Mehrzahl der CMS Systeme über eine grafische Benutzeroberfläche verfügt. Zusammengefasst: Ein CMS ist im Grunde ein Tool, mit dem Sie wichtige Aspekte deiner Website, wie z.B. Inhalte auf eine einfache Weise verwalten kannst – ohne Programmierkenntnisse zu besitzen. Dadurch wird das Erstellen einer Website für jedermann zugänglich gemacht oder zumindest die Inhaltsaktualisierung bzw. Erweiterung.



Warum WordPress?

Im Laufe der Jahre hat WordPress einen Marktanteil weit über 50% unter den CMS Systemen erlangt. Man findet zusätzlich Zahlen, die besagen, dass WordPress mehr als 43,3% aller Websiten im Internet macht – sprich mehr als jede vierte Website wird wahrscheinlich mit WordPress betrieben. Durch die große Beliebtheit findet man viele Ressourcen wie Themes oder Plugins, die bei der Erstellung der Website viel Zeit ersparen können. Im Grunde sind die meisten Tools auch kostenlos nutzbar, dafür aber mit einigen Einschränkungen. Heißt möchte man den vollen Funktionsumfang nutzen, wird man hier zur Kasse gebeten. Beispiel der Bedienoberfläche von WordPress:

Einstiegspunkt ist das Dashboard, wo sämtliche News und Benachrichtigungen der Plugins einsehbar sind. Die angezeigten Kacheln sind individuell anpassbar. Hier sehen wir eine Standardansicht nach einer leeren Installation mit einigen Extras. Die wichtigsten Anpassungspunkte finden man über den Menüpunkten „Design“ und „Einstellungen“. Durch das Installieren von weiteren Plugins können auf der linken Seite neue Menüpunkte erscheinen. Als Beispiel sehen wir den vierten Punkt von unten „Cookiebot“, welches als Plugin nachinstalliert wurde und uns hilft die Cookie Richtlinien korrekt einzuhalten.

Unter dem Menüpunkt „Seiten“ sind die einzelnen Internetseiten unserer Website zu finden. Für alle die ein Interesse in Richtung Blog hegen, wären die Punkte „Beiträge“ und „Kommentare“ von entscheidender Bedeutung.

Um weitere Plugins zu installieren finden wir unter „Plugins“ die Auswahl „Installieren“ und gelangen dann zu einer Art Store:

WordPress sticht aus der Menge, durch seine einfache Bedienbarkeit, hervor. Es ist auch ohne Entwicklerkenntnisse kein Problem den Inhalt auf seinen Seiten anzupassen oder einen neuen Blogartikel zu veröffentlichen.

Sollte man auf kostenpflichtige Baukasten-Plugins verzichten wollen, so hat man die Möglichkeit auch eigene HTMLs als Element zu benutzen. Dadurch werden zwar Teile des Inhalts schwieriger wartbar, aber designtechnisch sind so erstmal keine Grenzen gesetzt. Allerdings erfordert dies ein Mindestmaß an Kenntnissen von HTML und in den meisten Fällen auch CSS, besonders hinsichtlich des responsiven Designs.

Für das Hosting einer CMS Seite hat sich ein einfacher Linux Server als beste Lösung herausgestellt. Diesen gibt es von mir aufgesetzt und betreut für unter 10,00 € im Monat. Für einen kleinen Aufpreis werden auch sonstige technischen Einstellungen und rechtlich Relevanten Aspekte direkt mitverarbeitet – Hier geht es zur Preisübersicht.





Einen eigenen Online-Shop erstellen – Geht das mit WordPress?

WordPress bietet die Möglichkeit über das Plugin „WooCommerce“ ein einfaches Shopsystem zu integrieren. Wie bei jeder Entscheidung gibt es auch hier Vor- und Nachteile bezüglich des Shopsystems.



Vorteile von WordPress als eigenen Webshop

Fangen wir mit dem größten Vorteil an, besonders für die Nutzergruppe – die eben keine Erfahrung mit der Softwareentwicklung besitzt. Die Einrichtung des eigenen Online-Shops ist mit einfachen Handgriffen erledigt und man benötigt keine großen Vorkenntnisse und kann sich relativ schnell einen eigenen kleinen Shop aufbauen. Die Erweiterung mit weiteren Plugins funktioniert problemlos und ein Shop lässt sich in wirklich jede vorhandene WordPress Seite einbinden.

Kostentechnisch sind wir in der Lage einen Online Shop ohne große Kosten zu realisieren. Dafür ist es notwendig vorgefertigte Themes und Plugins zu verwenden, da diese zum aktuellen Stand kostenlos nutzbar sind. Durch die niedrigen Kosten gelingt der Markteintritt schnell und kostengünstig, weswegen die Kombination mit WordPress als CMS mit Shopsystem für kleinere Betreiber besonders interessant ist.

Die zahlreichen kostenlosen und auch kostenpflichtigen Plugins sind auf eine große und aktive Entwickler Community zurückzuführen – dadurch ist es sehr wahrscheinlich, dass gesetzliche Änderungen in der Zukunft keine Probleme für den eigenen Shop darstellen und wir eine Art Flexibilität bei der Auswahl der jeweiligen Plugins inne haben.

Beispielsweise hätten wir die DSGVO Konformität, welche leicht mit verschiedenen Plugins jede geforderte Einstellung und Informationspflichten im Rahmen der DSGVO-Richtlinien unkompliziert umsetzten lassen.



Nachteile von WordPress für den eigenen Shop

Einer der Nachteile lässt sich wahrscheinlich schon am Text über die Vorteile herauslesen. Denn das Wort Plugin fällt dort sehr oft und in der ist es notwendig mehrere Plugins zu installieren damit die DSGVO im vollen Umfang umgesetzt werden kann. Zudem benötigt man auf dem kostenlosen Weg meist für jede Extrawurst ein eigenes Plugin – da darf man natürlich nicht die Übersicht verlieren.

Denn wer sehr ins Detail gehen möchte und sich nicht mit Standarddarstellungen zufriedengeben möchte, benötigt gute WordPress Kenntnisse um über alles Herr zu werden.

Sollte das Unternehmen bereits größer sein und besitzt daher sein eigenes Warenwirtschaftssystem, kann die Anbindung eine große Schwierigkeit darstellen.

Zu guter Letzt ist bei einem sehr großen Sortiment die Skalierbarkeit des Shops stark eingeschränkt – heißt ab einer bestimmten Größe, macht es Sinn sich nach Alternativen umzusehen.



Alternativen zu WordPress

Bei den Alternativen beziehe ich mich auf rein kostenlose CMS Anbieter. Daher fällt zum Beispiel Squarespace aus dieser Liste aufgrund der kostenpflichten Tarife direkt heraus.



Drupal

Bei Drupal bieten uns viele vielseitige Optionen unsere Websiten zu erweitern, weswegen es sich hervorragend für komplexe Vorhaben anbietet. Es ist sehr entwicklerfreundlich, weswegen aber auch eine dementsprechende Erfahrung hier sehr von Vorteil ist. Besonders die Installation wird oftmals als schwierig deklariert und die meisten Module, in der WordPress Sprache „Plugins“, sind hier kostenpflichtig.



Joomla

Die zweite Alternative Joomla wird gerne als die Mittellösung zwischen WordPress und Drupal bezeichnet. Wir brauchen hier keine fortgeschrittenen Entwicklerkenntnisse, haben auf der anderen Seite ein komplexes Interface, welches mit seiner Benutzerfreundlichkeit trotzdem punkten kann. Der Drittanbieter Marktplatz ist hier im Vergleich zu WordPress weniger ausgereift und das CMS in zudem komplexer, bedient sich aber einer steilen Lernkurve – daher wird es auch als Mittellösung zwischen den beiden Vorgängern angesehen, eine gewisse Kompromiss-Maschine.



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