Website Optimierung: Ein zweischneidiges Schwert
Die Gestaltung der eigenen Website ist oftmals ein zweischneidiges Schwert. Beliebte Funktionen von Drittanbietern – das Einbinden von Google Maps, YouTube-Videos, ein Chatbot oder sonstige nützliche Hilfsmittel zum Analysieren und Betreiben der Webseite – wirken sich negativ auf die Ladegeschwindigkeit aus. Hier gilt es abzuwägen, welche Funktionen essentiell sind und man daher den Verlust an Geschwindigkeit in Kauf nehmen möchte.
Eine weitere Überlegung könnte darin bestehen, bestimmte Funktionen nur auf speziellen Unterseiten einzurichten. Wie wäre zum Beispiel die Einbindung des eigenen Standorts mit Google Maps nur auf der Kontaktseite anstatt direkt auf der Hauptseite?
Auf meiner eigenen Seite habe ich aktuell einen Chatbot nur auf der Startseite. Ich gehe damit bewusst den Verlust einiger Leistungspunkte bei der Ladegeschwindigkeit ein und priorisiere die Funktion, per wenigen Klicks mögliche Fragen zu beantworten. Geht ein Besucher gezielt auf eine Unterseite, gehe ich davon aus, dass dieser bereits weiß, wo er seine gewünschte Information findet.
Dieses Vorgehen setzt aber eine starke Optimierung der Ladezeiten voraus. Nach einem aktuellen Pagespeed-Test mit den Insights von Google steht mein jetziger Score bei einer soliden 86 für mobile Geräte. Mit dem Einsatz weiterer externer Tools würde der Leistungs-Score weiter sinken. Der Einsatz von zu vielen externen Tools sollte daher genau überlegt sein – er kostet uns am Ende 10–20 % der Performance, die wir mühevoll erst optimieren müssen.
Dirk Müller:
Gut und verständlich erklärt, Frederik!
28.04.2024